Julian Angel

Julian Angel

Julian Angel
Julian Angel

Julian Angel ist Musiker, Eventorganisator und der Veranstalter. Er ist seit Jahren hauptberufliche in der Musikbranche tätig.

Vier Soloalben hat Angel mit seiner Band Beautiful Beast im Eigenvertrieb veröffentlicht. Außerdem ist er als Songwriter für andere Interpreten tätig. Zudem komponierte er Instrumentalmusik für Werbespots oder Fernsehbeiträge der CBS Television oder American Express.

Parallel dazu organisiert der Musiker Events für Unternehmen wie bespielsweise Qatar Petroleum, Bayer, Hewlett Packard, das Deutsche Rote Kreuz, Siemens, Continental, Schneider Electric und andere. Auch sozial ist Julian Angel engagiert.

Angel unterstütze die Kinderhilfe Eckental, den örtlichen Kindergarten und verschiedene Tierschutzprojekte.

Querverweise:

Julian Angels Band Beautiful Beast
Julian Angels Katalog ‘Sounds Of Action‘

Heino: Goldene Schallplatte und Album gerade mal 4 Wochen alt

Das Album von Heino (Mit freundlichen Grüßen) ist gerade einmal 4 Wochen auf dem Markt und schon bekommt er eine Goldene Schallplatte. Die neue Platte wurde bereits 100.000 mal verkauft.

20130310-200126.jpg

Mehr als 5 Millionen Zuschauer konnten gestern bei „Verstehen Sie Spaß?“ miterleben, wie Heino mit einer Goldenen Schallplatte überrascht wurde. Dort wurde ihm die Auszeichnung überreicht.

Schon in der ersten Woche hatte das Album von Heino bereits den Download-Rekord gebrochen. Das Album ist das am meisten legal herunter geladene Album aller Zeiten.

Auf seiner neuen CD spielt das Urgestein der deutschen Musiklandschaft erfolgreiche Hits anderer bekannter deutscher Künstler nach. Darunter sind Songs von Die Ärzte, Rammstein oder den Sportfreunden Stiller.

Wir freuen uns für Heino und finden er hat es verdient! Wie seht ihr das?

MusicBiz Madness: Die neue Musikkonferenz in Nürnberg vermittelt Praxiswissen

MusicBiz Madness: Die neue Musikkonferenz in Nürnberg vermittelt Praxiswissen

Was ist die MusicBiz Madness? Die Idee, die zur MusicBiz Madness führte: Die großen Musikkonferenzen sind für die meißten Musiker thematisch oft so weit entfernt von der Realität, dass man das Gefühl bekommt nur ein kleines Licht zu sein. Man glaubt fast dass es unmöglich ist mit Musik Geld zu verdienen und davon leben zu können. Dabei haben bereits zahlreiche kreative aus dem Musikbusiness das Gegenteil bewiesen.

Musicbiz Madness Nuernberg
Musicbiz Madness Nuernberg

Von diesen erfolgreichen Kreativen kann man viel lernen. Das dachte sich auch Julian Angel, der Gründer der ersten Musikmesse die Musikern praxiswissen hautnah vermittelt. Die MusicBiz Madness bietet ein breites Spektrum an Referenten, Themen, Informationen und Erfahrungen aus erster Hand.

MusicBiz Madness wendet sich, wie es auf der offiziellen Homepage heißt, an die kreativen im Musikgeschäft: die Musiker.

Die MusicBiz Madness will alle wichtigen Fragen zum Musikbusiness beantworten

Was Musiker schon immer wissen wollten wird auf der MusicBiz Madness in Nürnberg von Kreativen aus der Szene in Konferenzen und bei persönlichen Gesprächen an den Messeständen erklärt:

  • Wie präsentiere ich mich richtig bei den Plattenlabels?
  • Wie vermarkte ich mich selbst?
  • Was gibt es von der GEMA?
  • Live spielen und touren
  • Wie finde ich neue Ideen?

„Bei MusicBiz Madness werden all diese Themen und viele weitere tiefgründig behandelt. Tiefgründig, weil sie von Referenten vorgetragen werden, die aus eigener Erfahrung sprechen, ihr gesprochenes also selbst erlebt haben.“

Als Referenten für diese Seminare hat MusicBiz Madness folgende Sprecher gewonnen:

  • Bruno Kramm (Das Ich, Danse Macabre Records), Bernhard Weiß (Axxis, Phonotraxx)
  • Frank Fellermeier (Verleger, Berater)
  • Marc Weissenberger (rockthe.biz)
  • Malte Graubner (SellaBand)
  • Paul Estrela (The Makemakes)
  • Joachim Griebe (Komponist, Produzent)
  • Goar Biesenkamp (Unicade Music GmbH)

Der Gründer, Julian Angel, über die MusicBiz Madness

Julian Angel
Julian Angel

Julian Angel ist Eventmanger, Musiker und Veranstalter der MusicBiz Madness in Nürnberg.

„Die Idee zu MusicBiz Madness entstand aus dem mangelhaften Informationsangebot für Musiker. Zwar findest Du heute im Netz kostenlose Tipps im Übermaß, die gehen aber in der Regel nie über die längst bekannten Grundlagen hinaus. Ich habe selbst auch viele Seminare (an teils sehr bekannten Einrichtungen) besucht, habe aber auch dort kaum wirklich nützliche Dinge erfahren, weil die Referenten immer sehr gerne um den heißen Brei geredet haben“

„Am Ende waren es dann Gespräche mit anderen erfahrenen Musikern, durch die ich wirklich etwas über die Branche lernen konnte. Ich habe mir also gedacht, dass man den hart kämpfenden Musikern da draußen endlich erklären sollte, wie es wirklich zugeht, und die Art und Weise, wie diese Informationen übermittelt werden sollten, war auch klar: Leute, die selbst etwas erreicht haben (egal ob Welthit oder einfaches ‚von der eigenen Musik leben‘), können es am besten und vor allem am glaubwürdigsten herüberbringen.“

Die MuscBiz Madness hat 2013 prämiere. Die Musikkonferenz lädt am 21. April in die Meistersingerhalle nach Nürnberg ein. Der Ticketvorverkauf für die MusicBiz ist bereits angelaufen. Also besucht die MusicBiz Madness in Nürnberg (oder unter musicbizmadness.de) und bleibt auf dem Laufenden hier unter musik-marketing.net!

23 Fragen, deren Beantwortung Musiker & Bands zum Erfolg führt (Teil 2)

23 Fragen, deren Beantwortung Musiker & Bands zum Erfolg führt (Teil 2)

Erfolgreich ist derjenige, der sich selbst und Anderen die richtigen Fragen stellt. Prof. Dr. Dr. Schildhauer ist einer dieser Menschen. Er ist die Nummer 1 in Deutschland, wenn es um Social Media für Musiker und Bands geht.

 Prof. Dr. Schilhauer
Prof. Dr. Schilhauer

musik-marketing.net: Was sind Ihrer Meinung nach die größten Vorteile, die sich aus der Digitalisierung der Musikwirtschaft ergeben?

Thomas Schildhauer: Die größten Vorteile liegen, aus unserer Sicht dort, dass Musiker, die jetzt noch nicht vermarktet werden über große Labels, die Möglichkeit haben das Internet auch als eigenen Marketing- und Distributionskanal zu wählen. Und natürlich für die Produktionsindustrie der Vorteil, dass man die Produkte eben auch über neue Absatzwege und eben auch wesentlich zielgruppengerechter aufbereiten und auch absetzen kann. Es ist ein zusätzlicher Absatzkanal und wenn man den gut bedient und sich da gut aufstellt, dann ist das eine zusätzliche Entwicklungschance.

Welche Wege kann ich heute beschreiten, ohne dass ich einen Plattenvertrag unterzeichne?

musik-marketing.net: Ist die Musik nicht durch die Digitalisierung nicht mehr zum Promotionwerkzeug geworden – im Gegensatz zu früher wo Musik noch das eigentliche „Produkt“ war?

Thomas Schildhauer: Das kommt jetzt darauf an, wie Sie den Begriff „Promotion“ in diesem Kontext definieren. Wir als Internetforscher sehen natürlich auch den sogenannten Long-Tail-Effekt als großen Vorteil. Denn gerade im Internet gibt es auch kleine Zielgruppen, die an einer Spezialmusikrichtung großes Interesse haben. Diese hatten in der Vergangenheit große Schwierigkeit, überhaupt ihre spezielle Musikrichtung zu finden – geschweige denn, dass vielleicht sogar für kleines Geld herunterladen zu können.

Natürlich entwickeln sich auch über das Internet ganz neue Mainstreamformen, die ja auch spannend sind. Da sind dann die Chartregistrierung über das Abspielen in Radiostationen nicht mehr der entsprechende Punkt, sondern vielleicht wer auf iTunes am schnellsten, am ehesten Songs veröffentlicht hat. Klar da verändert sich was aber Chancen und Risiken sind da aus unserer Sicht ausgewogen.

musik-marketing.net: Und welche Auswirkungen darauf haben Soziale Netzwerke?

Thomas Schildhauer: Es gibt Beispiele für unabhängige Musiker, die plötzlich durch ihre Fans, Livestream Onlinekonzerte über die sozialen Netzwerke verbreitet haben. Sie haben dadurch Bekanntheit erlangt und sind über diesen Weg dann letztlich sogar zu Plattenverträgen gekommen oder können ganz auskömmlich von Musik leben.

Jeder Musiker kann heute, wenn er das gut aufsetzt (und da helfen wir auch mit einer Zielgruppenanalyse und Marketingstrategie), das Social Web als das Instrument einzusetzen und zu einer großen Gruppe von Menschen Zugang finden.

Vielleicht mal ein Beispiel: Wir haben Musiker bei uns die häufig in Clubs spielen. In der Vergangenheit ist es schwierig gewesen dann zu dem Publikum in irgendeiner Art und Weise einen Draht aufzubauen. Die Fans fanden die Musik vielleicht toll, sind nach dem Konzert aber weg. Der Musiker der war auch erledigt und erschöpft nach dem Konzert. Da gab es sehr selten nach dem Konzert eine direkte Kommunikation. Das ist natürlich heute über die sozialen Netzwerke anders.

Welchen Aufwand muss ich betreiben?

Wenn ein Musiker das dann auch pflegt und vielleicht auch sein Konzert über eine Twitterwall verbreitet, ist das eine Möglichkeit eine richtige Fangemeinde aufzubauen, über die ein Musiker seinen Erfolg dann aktiv mitsteuern kann.

musik-marketing.net: Es gibt viele Erfolgsgeschichten von Musikern, die in sozialen Netzwerken erfolgreich aktiv sind. Aber es gibt auch viele Beispiele von Musikern, die in sozialen Netzwerken aktiv sind und den Durchbruch nicht schaffen.

Thomas Schildhauer: Wir haben andere Instrumente in unserem Lehr- Forschungsprojekt: Sprechstuden, Coachings, also wo ich Beispielsweise auch viel mit den Musikern auch spreche und stell immer wieder fest, dass viele von den Musikern die zu uns kommen, vielleicht irgendwann für sich eine CD produziert haben. Manche haben Marketingbroschüren gemacht und selten aber vorher ganz systematisch und substantiell strategisch überlegt:

  • (13) Wer ist meine Zielgruppe?
  • (14) Welches Ziel will ich überhaupt erreichen?
  • (15) Will ich tatsächlich am Ende meine Songs verkaufen oder möchte ich große Konzerthallen füllen?

Schon alleine bei solchen Fragen merkt man, dass sich Musiker die gerade sehr gut unterwegs sind selten intensiv Gedanken gemacht haben mit der Frage der Positionierung, der Vermarktung und des marketingstrategischen Ansatzes.

Wir haben mehrere Musiker als Testimonials, die bei uns im Kurs waren und sagen, durch jene oder diese Maßnahmen haben Sie es tatsächlich geschafft sich besser zu vermarkten (sich besser zu positionieren und tatsächlich ihre Konzerte und Auftrittsorte zu füllen).

Mehr erfahren

Diesen Artikel weiter lesen: Teil 3

23 Fragen, deren Beantwortung Musiker & Bands zum Erfolg führt (Teil 3)

23 Fragen, deren Beantwortung Musiker & Bands zum Erfolg führt (Teil 3)

Erfolgreich ist derjenige, der sich selbst und Anderen die richtigen Fragen stellt. Prof. Dr. Dr. Schildhauer ist einer dieser Menschen. Er ist die Nummer 1 in Deutschland, wenn es um Social Media für Musiker und Bands geht.

 Prof. Dr. Schilhauer
Prof. Dr. Schilhauer

musik-marketing.net: Was braucht so eine Musikmarketing Strategie Ihrer Meinung nach noch um erfolgreich zu sein?

Thomas Schildhauer: Vieles von dem was ich eben schon erwähnt habe. Das heißt also ein sehr strategisches und substantielles Herangehen. Gerade das Thema Social Media Monitoring – wie kann ich es einsetzen – bis hin nachher zur Lizenzierungsfrage nachher. Also wir haben einen Beitrag drin zum Thema Creative Commons, die sich über diesen Weg besonders bekannt gemacht haben.

Was passiert bei der Band gerade?

Wir haben versucht einen sehr pragmatisch und gleichzeitig aber auch grundlegend systematischen Ansatz in diesem Buch zu kombinieren. Also eine gute Mischung aus Basis(-wissen) – ich will nicht sagen Theorie, denn selbst die Theoriekapitel haben viele Praxisbeispiele drin. Das ist aus unserer Erkenntnis aus der Forschung der systematische Ansatz. Und dann eben ganz konkrete Praxisbeispiele.

musik-marketing.net: Für welche Bereiche muss eine Band oder ein Musiker Budget einplanen?

Thomas Schildhauer: Häufig ist es eine wirklich grundlegende Entscheidung über die Verwendung der eigenen Ressourcen Das heißt: wenn ich mir jetzt wirklich einen klaren Plan gelegt habe und auch meine Zielgruppe und das was ich erreichen will klar definiert habe, dann muss ich auch eine entsprechende Budgetierung aufsetzen.

Da helfen wir den Musikern einschätzen zu können:

  • (16) Was bedeutet das jetzt eigentlich?
  • (17) Welchen Aufwand musst Du da betreiben?

Auch das wird häufig erstmal unterschätzt. Das sieht sehr einfach aus zu sagen „Ja dann mach ich halt einen Facebook-Account auf oder vielleicht sogar eine Fanpage“.

Und wir helfen bei der richtigen Einschätzung, dass man sich, wenn man das tut, nicht selbst aufs Kreuz legt. Hinterher stellt man oft feststellt, dass das alles sehr aufwendig ist. Denn die Fans werden natürlich sauer, wenn sie einen Kommentar reinsetzen oder Fragen reinstellen und diese nicht beantwortet werden. Auch das ist ein Punkt der bei unseren Workshops in der Struktur und in der Empfehlung dann mit dabei ist.

Was sind die Stücke, die euch am besten gefallen?

Das Budget kann einerseits in den Aufbau oder die Überarbeitung einer eigenen Band-Homepage fließen. Das ist häufig so, dass wir auch empfehlen sich vielleicht dann Jemanden zur Unterstützung zu holen.

Natürlich ist das auch schwierig. Der Musiker die Musikerin muss natürlich auch weiter an Ihrer Kunstfertigkeit arbeiten, das Proben und üben usw. Sie darf sich nicht zu stark davon ablenken lassen, um den ganzen Tag in den sozialen Netzwerken unterwegs zu sein. Was wir empfehlen ist, dass Musiker dann auch einmal jemanden dazuholen, der beispielsweise ein Konzert aufnimmt und mit streamt, dass sie dann auf Ihrem Facebook-Account oder auf Ihrer Webseite hinterlegen. Das eine breite Palette an Einzelmaßnahmen, die immer individuell pro Musiker zusammengestellt werden.

musik-marketing.net: Sie haben jetzt schon einige Dinge genannt die man machen kann, um Fans zu gewinnen. Was erwarten die Menschen in sozialen Netzwerken noch von einem Musiker oder von einer Band?

Prof. Thomas Schildhauer: Naja die erwarten dann so ein bischen mitgenommen zu werden und dann auch unter Umständen so ein bisschen mitzubekommen:

  • (18) Was passiert da bei der Band gerade?
  • (19) Wie sind die unterweges?
  • (20) Wo sind vielleicht auch neue Überlegungen?

Vielleicht sogar selbst beteiligt zu werden. Also ein Thema mit dem wir uns in der Forschung beschäftigen ist eben gerade das Partizipations-Thema. Das heiß wann kann ich z.B. So eine Fangemeinde auch aktivieren, um vielleicht einmal mit abzustimmen. Wir nennen es dann das sogenannte „Crowed Voting“.

Man kann die Fans z. B. fragen:

  • (21) Was würdet Ihr gerne hören?
  • (22) Was sind die Stücke, die Euch am besten gefallen?
  • (23) Was sollen wir bei diesem Auftritt auf jeden Fall dabei haben?

Da ist eine breite Palette der Möglichkeiten. Diese versuchen wir zumindest mal zu beschreiben und auch als Möglichkeitsraum aufzusetzen. Und wie man die sozialen Netzwerke nutzen kann, um zu analysieren und Zielgruppen zu bestimmen. Das hatte ich eingangs schon erwähnt.

musik-marketing.net: Wenn Sie einem Musiker einen wichtigsten Tipp für eine erfolgreiche Musik-Karriere mitgeben sollten, welcher wäre das?

Thomas Schildhauer: Ich festgestellt habe, dass die Musiker am Markt erfolgreich sind,

  • die für sich das klarste und das authentischste Marketingprogramm aufgesetzt haben
  • die ihre Ziele klar definiert haben
  • die wissen, welche Zielgruppe sie anvisieren in ihrem Genre
  • die den Einsatz ihrer Ressourcen realistisch und optimal an den Start bringen.

Wenn das ein guter Plan ist und der auch gut durchdacht ist und regelmäßig von den Musikern auf die künstlerische Leistung und Marketingstrategie überprüft wird, dann führt das am Ehesten zum Erfolg.

Mr. Billy veröffentlichte 12 Longplay Alben in einem Jahr

Mr. Billy hatte die ultimative Guerilla-Musikmarketing-Idee: Er veröffentlichte 12 (!) Alben in einem Jahr. Longplay-Alben. Er veröffentlichte ein Album pro Monat (mit einer Ausnahme, die aber in den Folgemonaten wieder aufgeholt wurde).

Mr. Bill
Mr. Bill schrieb Geschichte: er veröffentlichte 12 Alben in einem Jahr!

Das gesamte Projekte „dokumentierte“ er auf Facebook und Twitter. Über diese beiden Social-Media-Kanäle stand er in ständigem Kontakt zu seinen Fans, holte sich Inspirationen und fragte nach Themenvorschlägen für seine Alben. Das Ergebnis war z.B. ein Album mit dem Titel  “Zoo” oder “Eisenbahn”.

Gerade für diese beiden Alben sorgte Billy Grisack auch Offline für Publicity: Er komponierte im Zoo und im Eisenbahnmuseum sitzend und nahm dort sogar einige seiner Tracks per Notebook oder iPad auf. Diese Kuriosen Szenen, riefen schließlich die Presse auf den Plan, um sich über sein Projekt zu erkundigen – und entsprechend zu berichten.

Mr. Billys Aufnahmen waren nicht natürlich perfekt. Doch seinem Publikum gefielen die Alben. Mit diesen landete er in der Top-Seller Liste des US indie Vertriebes CD Baby – in der Gesamtliste.

Für Billy war das Projekt ein Erfolg: Dieses Musikprojekt brachte Ihm viel Publicity, viele neue Fans und er verdiente sogar viel Geld mit seiner Musik.

Mehr Infos unter www.misterbilly.com

Der Long-Tail-Effekt im Musik Marketing

Der Long-Tail-Effekt veranschaulicht die Tatsache, dass ein Künstler im Internet durch große Anzahl an Nischenprodukten Gewinn machen kann. Dieser Effekt trifft besonders auf den Musik- und Bücherverkauf zu. Dort würden selten verkaufte Titel in einem konventionellen Geschäft zu hohe Kosten verursachen.

Der Long-Tail-Effekt
„The Long Tail“, hier hellblau eingefärbt, ähnelt einem langen Schwanz. Auf der Y-Achse ist die Anzahl der Musik-Verkäufe und auf der X-Achse sind die Musik-Produkte nach Reihenfolge ihrer Verkaufsstatistik aufgelistet. Beide Flächen sind gleich groß.

Auf dem normalen Weg sind die Kosten für Musiker, um Musik anzubieten und Fans zu erreichen, häufig zu hoch. Die die Nachfrage in der Region ist meist zu gering. Global gesehen ist die Nachfrage dagegen sehr hoch, da es regionale Begrenzungen im Internet nicht gibt. Angebot und Nachfrage können sich im Internet problemlos treffen, da es hier keine regionalen Begrenzungen gibt.

Die für den Long-Tail-Effekt verantwortlichen „Akteure“ im WordWideWeb werden auch als Filter bezeichnet. Suchmaschinen wie Google und die diversen Kunden-Empfehlungen auf Seiten wie Amazon fallen unter diesen Punkt. Im Musikbereich können Facebook oder Youtube solche „Filter“ sein. Filter dienen dem Musikfans dazu, z.B. Musikstücke aus dem von ihm begehrten Musikgenre möglichst schnell und effizient zu finden.

Insbesondere im Bereich Musik kann sich der Einfluss des Long-Tail-Effekts stark bemerkbar machen. Z. B. können verringerte Kosten für die Herstellung (da die Kosten für Presswerk, Booklet, etc. entfallen) und Verbreitung von Musik (entfallen der Kosten für einen realen Vertrieb, Versand, etc.) zu einem deutlich reichhaltigeren Angebot an Inhalten für kleinere Zielgruppen führen (z. B. Mr. Billy, der 12 Alben innerhalb eines Jahres veröffentlichte).

DigiMediaL_musik Zertifikatskurs

Der Zertifikatskurs „DigiMediaL_musik – Strategisches Marketing im Social Web“ ist ein Weiterbildungsangebot, dass sich an professionelle Berliner MusikerInnen aller Sparten sowie an MusikmanagerInnen und MusikproduzentInnen richtet.

DigiMediaL_musik - Strategisches Marketing im Social Web
DigiMediaL_musik – Strategisches Marketing im Social Web

In einem Zeitraum von vier Monaten wird ihnen die Möglichkeit geboten, sich vertiefend theoretisch und praktisch mit dem Thema Profilbildung, Musikmarketing und Marketingstrategien im Musikbusiness auseinander zu setzen.

Im Fokus steht, konkrete Fertigkeiten im Umgang mit ausgewählten Web-2.0-Anwendungen im Rahmen strategischer Marketingmaßnahmen auszubilden.
An weiteren Terminen besteht die Möglichkeit zum Networking und Experten-Coaching, um individuelle Strategien zu erarbeiten.

Für aktuelles und praxisrelevantes Wissen sowie Kontakte und Unterstützung sorgen bei DigiMediaL_musik über 25 Expertinnen und Experten aus der Musikwirtschaft (Indie/Major/Kultur), Marketing und Wissenschaft. (Quelle: DigiMedial)

Erfolgsfaktor Musikmarketing im Social Web

Erfolgsfaktor Musikmarketing im Social Web / © Kohlhammer Verlag
Erfolgsfaktor Musikmarketing im Social Web / © Kohlhammer Verlag

Erfolgsfaktor Musikmarketing im Social Web: Musikerinnen und Musiker benötigen aufgrund der rasanten Entwicklung des Musikmarktes aktuelle Kenntnisse des Musikmarketings im Internet.

Traditionelle Strukturen des Musikmarktes, wie zum Beispiel der Vertrieb über Labels, werden über die Digitalisierung in Frage gestellt bzw. durch neue Möglichkeiten der Selbstvermarktung ergänzt. Musiker/-innen und Musikmanager/-innen erhalten aktuelles Wissen und innovative Ideen, um das Potential der Social Media nutzen zu können.

Informationen und Wissen über den digitalen Musikmarkt sowie die Kenntnis der Strategien und Instrumente der digitalen Kommunikation sind Voraussetzungen für die Innovationskraft und den wirtschaftlichen Erfolg. (Quelle: Kohlhammer.de)

Autoren:

Prof. Dr. Dr. Thomas Schildhauer ist geschäftsführender Direktor des ZIW, Lehrgebiet Electronic Business mit Schwerpunkt Marketing, Universität der Künste Berlin. Zusammen mit den Autor/-innen Prof. Dr. Martin Grothe, Susanne Hamelberg, Prof. Dr. Dieter Georg Herbst, Matthias Krebs, Britta Lüerßen und Stephan Steigleder hat er viele Musiker/-innen im strategischen Musikmarketing qualifiziert.

Titel: Erfolgsfaktor Musikmarketing im Social Web
Autor: Thomas Schildhauer
Verlag: Kohlhammer Verlag
VÖ: Juli 2012