Amin Mansour
Amin Mansour (Autor)

Mit seiner Firma Mansour Management ist Amin Mansour in den Bereichen Musikmarketing, Künstler/Innen-Aufbau, Release-Planung tätig.

Ist die eigene Musik ein Produkt? In der regelmäßig erscheinenden Serie „Musik Marketing Mindset“ teilt der Musik-Marketing-Profi Amin Mansour seine Gedanken zum Thema Musik Marketing und gibt Musikern Tipps, damit sie mit ihrer Musik-Karriere schneller vorwärts kommen.

Foto: Raphael Gödecke

Willkommen zu meinem zweiten Musik Marketing Blog. Dieser Blog ist sehr wichtig, denn hier geht es um die Basis des Ganzen! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Künstler und KünstlerInnen, die seit einer längeren Zeit auf dem gleichen Stand hängen bleiben, oft unzufrieden sind. Meistens sind das sehr kreative Menschen, für die Musik einfach das ganze Leben ist und Marketing nur die Erfindung des Teufels.

„Musik ist Kunst, kein Produkt“.

„Musik ist Kunst, kein Produkt“. Klar ist für viele Menschen Musik eine Therapie oder ein Lebenssinn. Ich verstehe das zu 100%. Meinen ersten Song habe ich auch nicht geschrieben, um damit Geld zu machen. Die Texte kamen damals aus dem Herzen, aufgrund von Liebeskummer. Ich versteh es. ABER: Wenn man diese KünstlerInnen dann fragt, ob sie von der Musik leben wollen würden, ist die Antwort eigentlich immer „JA!“. So, und hier sehe ich die Problematik des Ganzen.

Wenn man von der Musik leben möchte, dann muss die Musik doch auch Einnahmen bringen. Bringt die Musik jemanden Geld, dann ist es doch irgendwie ein Produkt? Steht zwar nicht im Supermarktregal aber wenn Leute Geld dafür ausgeben und es konsumieren, kann bzw. muss man es so bezeichnen. Was ich damit sagen will ist, dass es keine Schande ist seine Musik so zu bezeichnen. Man braucht sich doch nicht dafür schämen die Dinge wirtschaftlicher anzugehen. Beispielsweise bekommt sogar auch ein Straßenmusiker Geld für seine Musik, das ist seine Einnahmequelle.

Promote deinen Song darum so WIE ER ES VERDIENT HAT! 

Das bedeutet aber nicht, dass man sich verstellt, sich verkauft oder nicht zu 100% ein Vollblutmusiker ist, wenn man sich eingesteht die eigene Musik zu verkaufen. Man ist immer noch derselbe oder die selbe KünstlerIn mit denselben Werten. Zu sagen, dass man die eigene Musik „an den Mann“ bringen will, ist also nichts Schlechtes. Im Gegenteil, jemand der Zeit, Energie und Geld in die Musik steckt, will MusikerIn werden und brennt dafür. Einen größeren LIEBESBEWEIS zur Musik gibt es nicht. Wenn ich Liebe in meinen Song stecke, will ich auch, dass alle „mein Baby“ hören. Promote deinen Song darum so WIE ER ES VERDIENT HAT! Sieht man die Musik also als Produkt an ist das völlig okay und auch legitim. Das ist nämlich der erste Schritt, um diese Branche zu verstehen.

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