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Der engagierte Musiker Sebastian Niklaus aus Karlsruhe, betreibt Musik Selbstvermarktung auf professionellen Niveau. Die Kurz-Biografie von Sebastian Niklaus lautet wie folgt:

Sebastian Niklaus begann im Januar 2009 mit dem Spontankauf eines Audio-Interfaces, um seine erste Songidee umzusetzen.Gitarre und Gesangsausbildung hatten Ihn bereits seit einigen Jahren begeistert, jedoch war er an einem Punkt angekommen, an dem er nach vielem Covern seine Gedanken in Musik unterbringen wollte.Seine Songs mit kreativen, teils kritischen Texten erzählen aus dem Leben mit all seinen Facetten.

MMN: Tolle Musik, tolle Homepage, tolles Presse-Echo. Wie lange machst Du das schon so professionell?

Sebastian Niklaus: Vielen Dank! So richtig aktiv bin ich als Songwriter seit Januar 2009. Da habe ich mit einem Song begonnen und mir nach und nach ein eigenes Repertoire aufgebaut. Im Juni 2009 habe ich dann die ersten kleineren Liveauftritte gespielt.

MMN: Du schreibst und nimmst alles selber in Deinen kleinen Heimstudio auf. Du bist ziemlich Professionell aufgestellt. Die Musik Selbstvermarktung Deiner Musik machst Du neben Deinem Beruf als Diplom-Ingenieur. Bleibt da noch genug Zeit für die Musik?

Sebastian Niklaus: Die Zeit für die Musik nehme ich mir, so gut ich kann. Gerade vor dem Album Release war Musik Selbstvermarktung echt stressig. Über mehrere Wochen war mein Tagesablauf arbeiten, Studio, schlafen. Die technische Komponente der Musik interessiert mich auch sehr, ein Großteil der Aufnahmen für das Album, stammen aus meinem Heimstudio. Für die Vocals bin ich dann in ein Studio nach Pforzheim, da wars mir wichtig, dass jemand anderes die „Regie“ und Technik übernimmt. Das war auch eine grosse Erleichterung. Das Schlagzeug hat der Drummer bei sich im Studio aufgenommen.

MMN: Organisierst und koordinierst Du das alles wirklich selbst oder hast Du Helfer?

Sebastian Niklaus: Die Konzerttermine organisiere ich selbst, auch die Produktion des Albums habe ich koordiniert. In einigen Bereichen habe ich mir Hilfe geholt. Zum Beispiel in Sachen Grafik, da arbeite ich seit etwa einem Jahr mit einer tollen Designerin aus Stuttgart zusammen. Sie hat auch das Cover für mich entworfen. Auch den Mix der Platte und das anschließende Mastering habe ich den entsprechenden Experten überlassen. Durch „Outsourcing“ bzw. durch Aufgabenteilung in einem entsprechenden Projektteam fällt die Musik Selbstvermarktung leichter.

MMM: Wie kommst Du an Presseberichte und Auftritte? Kommen Redakteure und Veranstalter auf Dich zu, wirst Du empfohlen oder versendest Du Pressemappen? Und wie gehst Du beim Booking vor?

Musik Selbstvermarktung Sebastian Niklaus

Setzt auf Musik Selbstvermarktung: Sebastian Niklaus

Sebastian Niklaus: Eine Mischung aus allem. Mit den ersten Auftritten kommt in der Regel auch ein Kontakt mit den Zeitungen, Wochenblättern oder Veranstaltungsmagazin zustande. Viele Redaktionen berichten im Vorfeld von Veranstaltungen, weisen mit Eventtips darauf hin oder besuchen die Konzerte und schreiben darüber. Ich versuche natürlich bekannter zu werden und suche den Dialog zu verschiedenen Medien, Veranstaltern und Konzerthäusern. Am wichtigsten ist es meiner Meinung nach, offen und höflich auf Menschen zuzugehen, egal ob persönlich, per Email oder am Telefon.

MMN: Welche Deiner Aktivitäten hat Deiner Musik Selbstvermarktung bislang am meisten gebracht?

Sebastian Niklaus: Ich könnte hier keine Einzelne konkret benennen. Was mir beispielsweise sehr geholfen hat, war Promotion auf mehreren Wegen gleichzeitig bzw. in engem zeitlichen Abstand. Rund um das Album Release Konzert erschienen Artikel in verschiedenen Zeitungen, es gab einen Konzerthinweis im Radio, im Umkreis hingen meine Plakate, es gab Flyer mit schickem Design und letztendlich sogar einen Bericht in der SWR Landesschau mit Ausschnitten vom Konzert. Ich versuche mir eine Art Corporate Identity auszubauen, also ein einheitliches Gesamtbild was Flyer, Poster, Merchandise und Homepage angeht. Auch das Bühnenbanner passt zum Rest. Wenn es mit meiner Musik voran geht, freue ich mich darüber, egal wie klein die Schritte sind. Hauptsache vorwärts.

MMN: Du hast einige Beiträge im Fernsehen bekommen. Hat Dir das Fans gebracht?

Sebastian Niklaus: Auf jeden Fall, je nach Sendung nicht unbedingt auf Facebook, aber im „echten“ Leben definitiv. Ich werde bei verschiedenen Gelegenheiten auf die Auftritte angesprochen, grade die Beiträge im SWR haben eine große Reichweite. Für mich persönlich ist jeder einzelne Fernsehauftritt oder -bericht extrem wichtig und ich bin immer wieder aufgeregt, wenn die Kamera läuft.

MMN: Man hört von vielen Musikern, die noch relativ am Anfang stehen, dass Facebook der einzige „Kanal“ sei, der wirklich etwas bringt. Wie siehst Du das?

Sebastian Niklaus: Ich denke, dass kommt auf den Inhalt und die Zielgruppe an. Vieles was ich so in Facebook zu sehen bekomme, wird herumgezeigt, weil es „freakig“ ist. (Beispiel „Die Antwoord – I think you freaky“). Ich habe auch den Eindruck, dass Facebook durch stärkeres personalisieren der Inhalte, die frühere Viralität etwas eingeschränkt hat. Es ist aber auf jeden Fall ein weiterer möglicher Kanal um Menschen zu erreichen, jedoch nicht der einzige.

MMN: Die Mailingliste auf der eigenen Bandhomepage wird von Musik-Marketing-Experten als das wichtigste Tool zur Fanbindung propagiert. Auf Deiner Homepage kann man sich sogar für einen Newsletter eintragen. Über was schreibst Du darin?

Sebastian Niklaus: Ich verfasse in der Regel einmal im Monat, bei Bedarf öfter, eine Mail und schreibe da, was es seit dem letzten Newsletter Neues gibt oder was in den kommenden Wochen passieren wird. Ab und zu gibt es auch Aktionen, speziell für die Newsletter Leser (z.B. Konzertticketsverlosungen).

MMN: Nah an den Fans zu sein ist bei der Musik Selbstvermarktung essentiell. Was bedeutet für Dich Fan nähe?

Sebastian Niklaus: Es gibt einen wachsenden Kreis an Personen, die meine Musik mögen und es freut mich immer sehr, wenn ich bei meinen Auftritten Menschen bereits von früheren Konzerten kenne. Egal wo ich auftrete, suche ich nach dem Konzert oder in den Pausen den Kontakt zu meinen Zuhörer/innen (oder diese zu mir). Es macht Spaß, mit den Menschen zu reden und hatte auch schon tolle Nebeneffekte, z.B. Auftritte auf Hochzeiten oder Tipps in welcher Location ich unbedingt mal spielen sollte. Bisher hatte ich eigentlich durchweg konstruktiven Input. Ich stehe voll hinter meinem Song „Communication“, alles auf der Welt fällt leichter, wenn die Menschen sich mit Respekt begegnen und (mehr) miteinander Reden.

MMN: Wo willst Du in 10 Jahren mit Deiner Musik stehen?

  • a) Auf einer Bühne
  • b) Ich arbeite kontinuierlich daran, um mich irgendwann hauptberuflich der Musik widmen zu können. Mit meiner Musik im Gepäck möchte ich dann noch mehr von der Welt sehen, viele Menschen kennenlernen, mit anderen Musikern austauschen und über das erlebte, wieder neue Songs schreiben. Dazulernen. Einfach leben. Mir wäre es sicher nicht langweilig. Toll wäre es auch, wenn meine Musik es mir ermöglicht, mit einem größeren Team zusammenzuarbeiten, speziell was die organisatorischen Dinge angeht. Dann könnte ich mich noch mehr auf die Musik konzentrieren.

MMN: Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg auf Deinem Weg

Sebastian Niklaus: Danke

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